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Wasseranalyse ohne Titratoren
Mi-Vision als neuer „Chemiker“ in Ihrer Anlage

Zuerst kommt in einem Mess- und Regelsystem immer die analytische Seite, also die Diagnose des Zulaufes. Mit deren Hilfe simuliert Mi‑Vision dann das Verhalten Ihrer VE-Straße in Echtzeit.

Mi‑Vision benutzt den Quotienten der Leitfähigkeiten vor und nach Kationenaustauscher. Diese Methode liefert sehr präzise und in Echtzeit die drei entscheidenden Größen Kationen, Mineralsäureanionen und HCO3 unter Einbeziehung von variablen Verdünnungen durch z.B. Kondensatbeimischungen, aber auch von saisonalen Veränderungen der Wasseranalyse. Es werden auch Einflüsse von z.B. einer vorgeschalteten Kalkentcarbonisierung oder auch eines sauren Zulaufes vollständig mit einbezogen.

Ermittlung der 4-Quadranten-Daten aus dem Leitfähigkeits-Quotienten über KAT

Für die Ermittlung der Beladung der vier Einzelstufen in der VE-Straße sind diese 3 genannten Werte sowie SiO2 und der Schlupf des Rieselers ausreichend. Der Rieselerschlupf wird von Mi‑Vision inzwischen sogar für Entgaser zwischen KAT und AN automatisch ermittelt. Sie brauchen ihn nie mehr zu titrieren!

Der nächste wesentliche Schritt ist die Simulation von Durchbruchskurven. Mit Hilfe dieser Kurven kann dann die zu erwartende Konzentration der einzelnen Bestandteile der Wasseranalyse nach jeder individuellen Harzstufe in Abhängigkeit vom Beladefortschritt errechnet werden.

Im Mi‑Vision-System sind insgesamt 5 individuelle Durchbruchskurven enthalten, da die schwachbasische Stufe deutlich zwischen HCO3– und FMA-Durchbruch unterscheidet. Diese hohe Detaillierung führte zu überraschend guten Übereinstimmungen zwischen simulierten und gemessenen Konzentrationskurven.

Die von einer individuellen Stufe aufgenommenen Anteile der Wasseranalyse werden dann zur Beladung je Einzelstufe summiert. Dadurch ergibt sich eine Anzeige von 4 „Thermometersäulen“, die die Beladungen jeder Stufe darstellen.

Am Beladungsende wird über die erreichten Beladungen – multipliziert mit einem Regeneriermittelüberschuss – die notwendige Regeneriermittelmenge errechnet. Durch Rückkopplung in Ihr PLS kann dieser Wert zur dynamischen Einstellung der Regeneriermittelmengen verwendet werden. Damit ist das schon über Jahre angestrebte Ziel erreicht, dass auch Ihre VE-Anlage immer mit konstantem Überschuss, also mit konstant (niedrigen) Chemikalienkosten betrieben werden kann.

Relative Beladung jeder Stufe